Zweimal RWE-Klimaschutzpreis 2009 in Bersenbrück
Gleich zweimal wurde in Jahr 2009 der Klimaschutzpreis der RWE Rheinland Westfalen Netz vergeben. Die Überreichung der Urkunden durch den RWE-Kommunalbetreuer Hermann-Josef Jansen, Bürgermeister Harald Kräuter und Stadtdirektor Dr. Michael Lübbersmann fand jetzt in der Bersenbrücker Grundschule statt.
Dort wunderten sich die Grundschüler in der großen Pause über die Gruppe Erwachsener, die sich den neuen Spielplatz anschauten. Klar, dass sich beim Fototermin einige Jungen und Mädchen mit ins Bild schmuggelten. Ohnehin ist die Schulhofneugestaltung viel zu beliebt, als dass sich die Grundschüler lange davon verdrängen ließen. Sie ist mehr als nur ein gewöhnlicher Spielplatz. "Schulhofgestaltung nach dem Dillinger Modell" heißt die hügelige Landschaft mit Steinen, Kletterstämmen und anderen Bewegungseinheiten offiziell. Sie lädt zu vielen verschiedenen Aktivitäten in einer naturnahen Umgebung ein, ein Grundgedanke des Gesamtkonzeptes. Zu dem gehört auch die Benutzerbeteiligung in Aufbau und Pflege der Anlage. Ganz so stimmt das zwar nicht, aber natürlich haben auch die Kinder zum Teil bereits beim Aufbau der Anlage im letzten Sommer geholfen. "Aber es war vor allem viel Eigeninitiative der Eltern erforderlich, die mit großer Freude dabei waren", erläutert Ute Kalmlage, Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule. "Wir hatten genug Blasen an den Händen, aber wir hatten auch viel Spaß beim Aufbauen", stimmt Ulrike Roß zu, ebenfalls aus dem Förderverein. Für ihr Engagement und die gelungene Umsetzung einer naturnahen Erlebnislandschaft für die Grundschüler hat der Förderverein den Klimaschutzpreis der RWE erhalten. "Von dem Einsatz der Eltern profitiert die ganze Schule", freut sich auch Schulleiterin Ursula Gärtner-Hoffmann. Der RWE-Klimaschutzpreis für die Stadt Bersenbrück ist mit 1000 Euro dotiert. Die Hälfte davon erhält der Förderverein der Grundschule, die andere Hälfte die Eheleute Dr. Robert und Reidun Markus. Sie erhalten den Klimaschutzpreis für die ökologischen und energiesparenden Maßnahmen beim Bau ihres Einfamilienhauses. Dazu gehören unter anderem die Nutzung von Solar- und Holzpelletwärme sowie der Bau einer Photovoltaikanlage."Die Auszeichnungen mit dem RWE-Klimaschutzpreis gehören mittlerweile schon zur jährlichen Tradition", verwies Bürgermeister Harald Kräuter auf die gute Resonanz. Zufrieden mit der zweifachen Auszeichnung zeigte sich auch der Vorsitzende des Bauausschusses Rolf Gelinsky. Offensichtlich wird Klimaschutz groß geschrieben in der Stadt und der Samtgemeinde Bersenbrück. "Der Zuwachs regenerativer Energien hat deutlich zugenommen, das politische Interesse daran ist ebenso groß wie das privater Bürger", berichtete Stadtdirektor Dr. Michael Lübbersmann. Schon jetzt liegt die Nutzung alternativer Energien in der Samtgemeinde deutlich über 60 Prozent, bestätigte Herman-Josef Jansen, Tendenz steigend.

Gleich zweimal gab es den RWE-Klimaschutzpreis 2009 in Bersenbrück.







